Ständig müde? So schöpfst du neue Energie!

03. Mai 2021

Du bist tagsüber ständig müde und kämpfst regelmäßig mit Antriebslosigkeit? Dann ist es wichtig, genauer auf die Zeichen deines Körpers zu hören. Zu wenig oder schlechter Schlaf sind eine der häufigsten Ursachen für Müdigkeit. Kein Wunder, denn erholsamer Schlaf ist die beste Voraussetzung dafür, mit Schwung und Elan in den Tag starten zu können und sich im Alltag rundum gut zu fühlen. Wir werfen einen Blick auf die Ursachen für Müdigkeit und was man dagegen tun kann.

Ursachen von Müdigkeit

Ursachen für ständige MüdigkeitWir Menschen sind keine Maschinen, die kontinuierlich auf Top-Leistungsfähigkeit eingestellt werden können – sich hin und wieder abgeschlagen zu fühlen, ist gerade in der dunklen Jahreszeit völlig normal. Denn oft bewegen wir uns im Winter weniger und halten uns seltener an der frischen Luft auf. Auch Stress im Beruf oder Privatleben kann sich negativ auf den Schlaf auswirken und dir am Tag Kraft rauben.

 

Wer sich aber über eine längere Zeit ständig müde und schlapp fühlt, bekommt von seinem Körper ein deutliches Warnsignal gesendet: Überlastung und fehlender Antrieb fordern zu einer Ruhepause auf. Der Ursache der eigenen Müdigkeit auf die Schliche zu kommen, ist dabei gar nicht so einfach, denn die möglichen Ursachen sind vielfältig. Ein anhaltend stressiger Alltag, zu wenig Bewegung oder eine unausgewogene Ernährung können den Körper belasten und zu chronischer Müdigkeit führen. Nährstoffmangel, Schlafstörungen, Depressionen und Krankheiten wirken sich ebenfalls negativ auf unseren Schlaf aus und können deshalb eine Ursache für Müdigkeit sein.

Wann lohnt sich ein Besuch beim Arzt?

Wenn du bereits auf einen gesunden Lebensstil sowie ausreichend Schlaf achtest, aber trotzdem ständig müde bist, solltest du einen Besuch beim Arzt in Erwägung ziehen. Andauernde Müdigkeit kann ein Symptom für ernsthafte Erkrankungen sein, besonders wenn du chronisch müde bist.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Mangelernährung, Erkältungen, Migräne, eine Schilddrüsenunterfunktion, Darmerkrankungen und Herz-Kreislauf-Probleme machen sich mitunter auf diese Weise bemerkbar. Auch psychische Erkrankungen hängen oft mit einem Zustand der permanenten Erschöpfung zusammen und gehören in professionelle Hände.

Die Schlafqualität ist entscheidend

Schlafqualität

 

Ständige Müdigkeit hängt nicht zwangsläufig mit einer ernsthaften Krankheit oder zu wenig Schlaf zusammen. Auch schlechter Schlaf kann eine Ursache dafür sein, dass du ständig müde und antriebslos bist. Die Qualität des Schlafes beeinflusst nämlich, wie ausgeruht wir uns am nächsten Tag fühlen, denn während der Nachtruhe laufen viele restaurative Prozesse im Körper ab. Genauso wie Müdigkeit ist auch die Qualität des Schlafes von vielen Faktoren abhängig. Die gute Nachricht: Schlechten Schlaf musst du keineswegs hinnehmen, immerhin verbringst du ein Drittel deines Lebens schlafend!

 

Die Basis für erholsamen Schlaf ist das Bett. Passt deine Matratze zu deinen Schlafbedürfnissen? Sind Matratze und Lattenrost gut aufeinander abgestimmt? Diese Fragen solltest du dir stellen, wenn du dein Bett unter die Lupe nimmst. Denn eine hochwertige Matratze und ein passender Lattenrost spielen eine wichtige Rolle, um bequem liegen und gut schlafen zu können. Lass dich am besten vor Ort von einem Schlafexperten beraten, um das für dich passende Schlafsystem zu finden.

 

Zu einem besseren Schlaf trägt auch das Kopfkissen bei. Wusstest du, dass dein Kissen großen Einfluss auf deine Haltung im Schlaf hat? Damit die Wirbelsäule eine möglichst gerade Linie bilden kann und keine Verspannungen entstehen, sollte das Kissen weder zu flach noch zu hoch sein. Ergonomisch geformte Nackenstützkissen können dazu beitragen, dass du nachts angenehmer schlafen kannst und erholter ohne Schmerzen aufwachst.

Ständig müde? Tipps für mehr Energie

Tipps gegen MüdigkeitZusätzlich zu deiner Matratze und deinem Lattenrost kannst du auch durch deine Lebensweise gegen ständige Müdigkeit angehen. Essenziell sind hierbei zwei Bereiche: deine Ernährung und ausreichend Bewegung.

 

Die richtige Ernährung

So kann die richtige Auswahl der Lebensmittel vor dem Zubettgehen einen ruhigen Schlaf begünstigen. Auch falsche Ernährung kann ein Grund für Müdigkeit sein. Leichte Kost entlastet die Verdauung, während stark verarbeitete und konservierte Lebensmittel das Gegenteil bewirken. Auch Kohlenhydrate vor dem Schlafengehen sind eher ungeeignet und kann den Schlaf negativ beeinträchtigen. Generell empfiehlt es sich nicht mehr direkt vor dem Schlafengehen zu essen, sondern bereits ein paar Stunden vorher. So bleibt deinem Körper noch genug Zeit für den Stoffwechsel. Um tagsüber genug Energie zu haben, ist generell eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung wichtig. Klar, nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag darf es auch mal schnell gehen und ein Stück (oder die ganze Tafel ??) Schokolade darfst du dir gönnen. Achte aber darauf, dass Fast Food und viel Nascherei Ausnahmen bleiben.

 

Ein weiterer Grund für Müdigkeit kann ein Mangel an Eisen oder Vitamin B12 sein. Eisen ist zentraler Bestandteil des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin, welches die Aufgabe hat, Sauerstoffmoleküle an sich zu binden und somit den Körper mit Sauerstoff zu versorgen. Aufgrund von Eisenmangel wird nicht mehr ausreichend Sauerstoff zu deinen Zellen und Organen geliefert. Häufige Symptome sind starke Müdigkeit, Haarausfall und trockene Haut.  Deshalb solltest du über die Ernährung genug Eisen zu dir nehmen. Besonders tierische Lebensmittel sind sehr reich an Eisen. Wer jedoch auf tierische Produkte verzichten möchte, kann als alternative Vitamin-B12 Komplexe einnehmen, welche gegen Erschöpfung helfen.

 

Viel trinken – aber die richtigen Getränke wählen

Viel zu trinken ist nicht nur gesund, es hilft auch gegen Müdigkeit. Bei zu wenig Flüssigkeit verlangsamt sich der Stoffwechselprozess und der Körper fühlt sich schlapp und kraftlos. Empfehlenswert sind etwa zwei Liter Flüssigkeit pro Tag. Vermeide hier zuckerhaltige Getränke und greife am besten zu Wasser. Ein kleiner Tipp: trinke morgens nach dem Aufstehen bereits ein Glas Wasser und du wirst sehen, du bist schneller munter und du schaffst es auf den Tag verteilt viel leichter zwei Liter zu trinken.

 

Wir kennen es sicher alle von vergangenen Partynächten: auch übermäßiger Konsum von Alkohol sorgt für schlechten Schlaf in der Nacht. Am nächsten Tag fühlst du dich erschöpft und antriebslos. Keine Sorge, ab und zu ein Gläschen Wein zu trinken, ist erlaubt. ?

 

Ebenso verzichten solltest du vor dem Schlafengehen auf Kaffee oder generell Getränke mit Koffein. Auch diese haben den Zweck uns wach zu halten und sorgen somit für Probleme beim Einschlafen.

 

Ausreichend Bewegung

Wenn die Ernährung stimmt, ist Bewegung angesagt! Auch, wenn es schwerfällt, sich von der gemütlichen Couch aufzuraffen, du wirst merken, wie gut dir körperliche Aktivitäten wie eine Runde Joggen, Fahrradfahren oder einfach ein Spaziergang tuen. Danach kannst du sicher besser einschlafen und fühlst dich auf Dauer fitter. Damit du aber auch wirklich besser schlafen kannst und nicht noch länger wach liegst, solltest du hier auf ein paar Dinge achten. Der Zeitpunkt der körperlichen Anstrengung ist dabei besonders entscheidend: je größer die Spanne zwischen Sport und Zubettgehzeit ist, desto besser ist die Wirkung auf deine Schlafqualität. Auch die Intensität des Trainings ist entscheidend. Bei starker Anstrengung werden nämlich von unserem Körper Hormone ausgeschüttet, die uns wachhalten. Deshalb solltest du zu anstrengendes Training am Abend vermeiden. Spaziergänge oder eine Runde mit dem Fahrrad zu drehen, sind hingegen auch noch wenige Stunden vor dem Schafengehen möglich. Sport ist also nicht nur allgemein für deine Gesundheit wichtig, sondern kann auch zu einem besseren Schlaf beitragen.

 

Der wichtigste Tipp: Höre auf deinen Körper und gönne dir Pausen. Wenn du merkst, dass dich die Müdigkeit überkommt und deine Konzentration nachlässt, ist es Zeit für eine kleine Verschnaufpause. Lass dich von deiner inneren Uhr leiten! Beine vertreten, frische Luft schnappen, ein paar Yoga-Übungen machen – alles, was dir beim Abschalten hilft, ist erlaubt.

Fazit

Durch Veränderungen deiner Lebensweise sagst du der Müdigkeit den Kampf an! Ein hochwertiges Schlafsystem, regelmäßige Bewegung und eine gesunde Ernährung tragen entscheidend zu besserem Schlaf bei – und vertreiben die anhaltende Müdigkeit. Denke im Alltags-Stress außerdem daran, dir zwischendurch Pausen zu gönnen. Denn dein Körper ist keine Maschine! Stellt sich jedoch auch nach einiger Zeit keine Besserung ein und du bist weiterhin ständig müde, kommst du um einen Besuch beim Arzt nicht herum, um eine ernsthafte chronische Erkrankung ausschließen zu können.

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