Rückenschmerzen nach dem Aufstehen? Daran kann es liegen

13. Juni 2022

Da wacht man morgens guter Dinge auf und dann das: Rückenschmerzen nach dem Aufstehen machen sich bemerkbar. Wenn du dich körperlich unwohl fühlst, fällt dir ein guter Start in den Tag schwer. Auch abends, wenn du dich wieder in dein Bett kuscheln kannst, leidet deine Schlafqualität. Doch welche Gründe können hinter Rückenschmerzen nach dem Schlafen stecken? Wir verraten dir, wie du gängige Ursachen vermeidest und in Zukunft wieder schmerzfrei aufwachst.

Wie Rückenschmerzen nach dem Aufstehen deinen Schlaf beeinflussen

 

Rückenschmerzen nach dem Aufstehen wünscht sich niemand. Schließlich können sie deine Laune am Morgen ganz schön dämpfen. Statt gut gelaunt startest du ächzend und stöhnend in den Tag – da kann auch eine entspannende Morgenroutine nicht mehr helfen. Aufgrund der Schmerzen quälst du dich durch deinen Arbeitstag und nimmst wahrscheinlich eine Schonhaltung ein, die zu noch mehr Verspannungen führt. Wenn du endlich zu Hause bist und dich in deinem Bett ausstrecken kannst, stehst du plötzlich vor einer weiteren Herausforderung.

 

Schmerzen stellen während der Nachtruhe eine besondere Belastung dar. Oft werden sie abends als stärker empfunden, wenn du keinerlei Ablenkung durch deine alltäglichen Aufgaben mehr hast. In der Stille deines Schlafzimmers nimmst du jedes Ziehen und Stechen deines Körpers wahr – da fällt es schwer, ausreichend Erholung zu finden. Wenn dich die Rückenschmerzen von deinem dringend benötigten Schlaf abhalten, fühlst du dich am nächsten Morgen noch gestresster, was wiederum deine Schmerzen verstärken kann. Dieser Teufelskreis aus Stress, Schlafmangel und körperlichen Schmerzen lässt sich nur schwer brechen, wenn du die Ursachen hinter deinen Rückenschmerzen nach dem Schlafen nicht kennst. Was genau passiert während deiner Nachtruhe, das dich mit Rückenschmerzen aufwachen lässt?

Was steckt hinter Rückenschmerzen nach dem Aufstehen?

 

Der Tag beginnt und du fühlst dich wie gerädert? Rückenschmerzen nach dem Aufstehen können verschiedene Ursachen haben. In vielen Fällen stecken dahinter folgende Gründe:

  • Zu viel Belastung
  • Eine durchgelegene oder falsche Matratze
  • Ein Kopfkissen, das nicht zu deinen Bedürfnissen passt
  • Ein Lattenrost, der dich nicht ausreichend stützt
  • Die falsche Schlafposition

 

Diese Gründe lassen sich wiederum in zwei Kategorien aufteilen. In der ersten Situation liegt die Ursache deiner Rückenschmerzen nach dem Schlafen nicht in der Nacht. Vielmehr sind es die einseitigen Belastungen, denen dein Körper tagsüber ausgesetzt ist, die sich am nächsten Morgen in Rückenschmerzen äußern. Gerade, wenn du deine Zeit vorwiegend sitzend verbringst und im Homeoffice lange in einer Position verharrst, belastest du deinen Rücken sowie den Schulter- und Nackenbereich extrem.

 

Findest du dich dagegen in einem der anderen Gründe wieder, entstehen deine Rückenschmerzen wahrscheinlich in der Nacht. Durch die Kombination von falscher Matratze, Kopfkissen und Schlafposition verkrampfen nachts deine Muskeln. Die Folge: Rückenschmerzen nach dem Aufwachen. Wenn du dich in den nächsten Nächten wieder auf die falsche Matratze legst, beginnt das Spiel von vorn, sodass du permanent ein Ziehen und Stechen im Rücken spürst. Tiefenentspannung sieht anders aus – wie kannst du Rückenschmerzen nach dem Schlafen vorbeugen, sodass du in Zukunft wieder eine himmlische Nachtruhe genießt?

 

morgens Rückenschmerzen

Welche Schlafposition hilft bei Rückenschmerzen nach dem Aufstehen?

 

Welche Liegeposition solltest du einnehmen, damit Rückenschmerzen nach dem Aufstehen der Vergangenheit angehören? Schmerzt dein Rücken, brauchst du eine Schlafposition, die den Druck von deiner Wirbelsäule nimmt. Gleichzeitig sollte deine Liegeposition dich ausreichend Tiefschlaf genießen lassen, damit sich dein Körper über Nacht regenerieren kann. Im Klartext: Deine Liegeposition sollte nicht nur gut für den Rücken sein, sondern gleichzeitig bequem, sodass du friedlich einschlummern kannst.

 

Die Bauchlage ist für deinen Rücken am problematischsten, da sie zu viel Druck auf deine Muskeln und Gelenke ausübt und deine Wirbelsäule dabei durchhängt. Die Seitenlage ist da schon vorteilhafter, denn sie entlastet deine Gelenke. Besonders, wenn du ein zusätzliches Kissen zwischen deinen Knien positionierst, schonst du gleichzeitig deinen Rücken. Als empfehlenswert hat sich auch die Rückenlage herausgestellt, da deine Wirbelsäule in dieser Schlafposition eine natürliche Haltung einnehmen kann. Auch hier entlastet ein Extra-Kissen unter deinen Knien deine Lendenwirbel zusätzlich.

 

Im Schlaf verharren wir allerdings nicht in ein und derselben Liegeposition. Unser Körper nimmt intuitiv die entspannendste Haltung ein, was dazu führt, dass wir unsere Schlafposition während der Nachtruhe mehrmals wechseln. Wenn du Rückenschmerzen nach dem Schlafen vermeiden willst, kommt es daher neben der korrekten Schlafposition auf ein generell erholsames Schlaferlebnis an. Und das erreichst du nur mit einem auf deine Bedürfnisse abgestimmten Bettsystem.

 

Rüeckenschmerzen lindern

Welches Bettsystem brauchst du gegen Rückenschmerzen nach dem Schlafen?

 

Dein Bettsystem kann Rückenschmerzen nach dem Aufstehen entweder begünstigen oder ihnen vorbeugen. Ob dein Rücken sich beim Schlafen regenerieren kann, hängt davon ab, ob du Matratze, Kopfkissen und Lattenrost auf deine persönlichen Schlafbedürfnisse anpasst.

 

Eine rückenschonende Matratze zeichnet sich durch eine hohe Punkelastizität aus. Zudem sollte sie in verschiedene Liegezonen aufgeteilt sein. Eine 7-Zonen-Matratze kann punktelastisch die Partien abfedern, auf die Druck ausgeübt wird, während sie deinem Körper in den übrigen Bereichen wohltuende Unterstützung bietet. Achte zudem auf eine Matratze mit Lordosestütze. Diese sind besonders rückenfreundlich, da sie in Höhe der Lendenwirbelsäule mit extra festem Schaum oder härterem Taschenfederkern ausgestattet sind. Dank unterschiedlicher Festigkeiten innerhalb des Matratzenkerns schmiegen sich die 7-Zonen-Matratzen von Schlaraffia an jede Körperpartie an, während die festere Lordosezone deine Wirbelsäule unterstützt.

 

Und wenn deine Rückenschmerzen nach dem Schlafen nicht auf deine Matratze zurückzuführen sind? Das falsche Kopfkissen und der falsche Lattenrost können ebenfalls dazu führen, dass du eine unvorteilhafte Liegeposition einnimmst. Um deine Schlafqualität zu steigern, solltest du den Schlafkomfort deiner Matratze daher unbedingt mit einem auf sie abgestimmten Lattenrost sowie einem Nackenstützkissen abrunden. So kannst du den Aufenthalt in deinem Bett endlich wieder genießen – und demnächst ohne Rückenschmerzen nach dem Aufstehen in den Tag starten.

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