Sollte man mit Socken schlafen?

Mit Socken schlafen

Hier scheiden sich die Geister: Sollte man mit Socken schlafen oder lieber nicht? Die einen schwören auf warme Füße in der Nacht, die anderen plädieren für frische Luft an den Zehen. Aber welche Variante ist wirklich besser? Wir erklären die Vor- und Nachteile vom Sockentragen in der Nacht!

Mit Socken schlafen – das sind die Vorteile

  • Warme Füße, ruhiger Schlaf
  • Schneller einschlafen mit Socken
  • Füße pflegen

Warme Füße, ruhiger Schlaf

Der größte Vorteil der Socken ist, dass sie die Füße warmhalten. Für einen erholsamen und vor allem ruhigen Schlaf ist die Schlaftemperatur sehr wichtig. Wenn du in der Nacht frierst, kannst du nicht ungestört durchschlafen. Gerade im Winter sind Socken eine einfache Möglichkeit, die Füße und dadurch den ganzen Körper warm zu halten.

Schneller einschlafen mit Socken

Wer friert, kann nicht gut einschlafen. Die Heizung aufzudrehen, ist dagegen aber nicht unbedingt der richtige Weg. Denn trockene Heizungsluft kann die Schleimhäute austrocknen. Zu warm sollte es außerdem auch nicht sein, sonst droht ein nächtlicher Schweißausbruch. Socken sind eine gute Alternative, um gut einschlafen zu können, ohne die Heizung zu sehr aufdrehen zu müssen.

Füße pflegen

Viele schwören darauf, mit Socken zu schlafen, um die Füße zu pflegen. Gerade an der Ferse neigen viele Menschen zu trockener Haut. Um dagegen anzugehen, kannst du deine Füße eincremen und dann in Socken schlüpfen. Über Nacht kann die Creme dann gut in die Haut einziehen – am Morgen sind die Füße schön zart.

Schlafen mit Socken

Mit Socken schlafen – das sind die Nachteile

  • Höheres Fußpilzrisiko
  • Eingeschränkte Blutzirkulation
  • Käsefüße

Höheres Fußpilzrisiko

Wer rund um die Uhr Socken trägt – und auch mit Socken schlafen geht – tut seinen Füßen keinen Gefallen. Besonders zwischen den Zehen kann sich unbemerkt Schweiß bilden, in dem sich Fußpilzbakterien ansiedeln können. Deshalb empfiehlt es sich, den Füßen in der Nacht frische Luft zu gönnen. Dadurch sinkt das Risiko, dass die Füße ins Schwitzen kommen und für Fußpilz anfällig werden.

Eingeschränkte Blutzirkulation

Dieser Nachteil tritt dann auf, wenn du zu enge Socken im Bett trägst. Denn enge Socken und ein enger Bund am Knöchel beeinträchtigen die Blutzirkulation. So kühlen die Füße aus und der Körper muss sich anstrengen, um den Körper wieder aufzuwärmen. Dadurch kann sich der Körper nicht auf die nächtliche Regeneration konzentrieren – dein erholsamer Schlaf wird gestört. Zu enge Socken können sogar zu Schmerzen führen, wenn der Bund in die Haut einschneidet.

Käsefüße

Ständiges Sockentragen steigert nicht nur das Risiko für Fußpilz. Durch die Schweißbildung beim Tragen der Socken können die berüchtigten Käsefüße entstehen. Dagegen hilft es, ohne Socken schlafen zu gehen, damit die Füße „auslüften“ können.

Mit Socken schlafen – hilfreiche Tipps

Ob du lieber ohne oder mit Socken schlafen gehst, kannst nur du entscheiden. Wer zu kalten Füßen neigt und sich sonst mit dem Einschlafen schwertut, braucht nicht auf Socken zu verzichten. Besonders im Winter helfen Socken dabei, es sich richtig schön gemütlich zu machen. Wenn du Socken trägst, solltest du aber darauf achten, dass die Socken nicht zu eng sind. Lass‘ deinen Zehen noch Platz, sich zu bewegen 😉. Auch am Knöchel sollten die Socken auf keinen Fall einschneiden. Außerdem sind Socken aus atmungsaktiver Baumwolle empfehlenswert, damit du keine Schweißfüße bekommst. Am besten ist es, du verzichtest hin und wieder auf Socken und lässt deine Füße über Nacht ruhig auch mal „atmen“.

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