Sollte man mit Socken schlafen?

16. Februar 2024

Hier scheiden sich die Geister: Sollte man mit Socken schlafen oder lieber nicht? Die einen schwören auf warme Füße in der Nacht, die anderen plädieren für frische Luft an den Zehen. Aber welche Variante ist wirklich besser? Wir erklären die Vor- und Nachteile vom Sockentragen in der Nacht!

Mit Socken schlafen – das sind die Vorteile

 

Warme Füße, ruhiger Schlaf

 

Der größte Vorteil einer Socke ist, dass sie den Fuß warmhält. Für einen erholsamen und vor allem ruhigen Schlaf ist die Temperatur sehr wichtig. Wenn du nachts frierst, kannst du nicht ungestört durchschlafen. Gerade im Winter sind Socken eine einfache Möglichkeit, die Füße und dadurch den ganzen Körper warm zu halten.

 

Schneller einschlafen mit Socken

 

Wer friert, kann nicht gut einschlafen. Die Heizung aufzudrehen, ist dagegen aber nicht unbedingt der richtige Weg. Denn trockene Heizungsluft kann die Schleimhäute austrocknen. Zu warm sollte es außerdem auch nicht sein, sonst droht ein nächtlicher Schweißausbruch. Socken sind eine gute Alternative, um gut einschlafen zu können, ohne die Heizung zu sehr aufdrehen zu müssen.

 

Füße pflegen

 

Viele schwören darauf, mit Socken zu schlafen, um die Füße zu pflegen. Gerade an der Ferse wird die Haut vieler Menschen schnell trocken und rau. Um dagegen anzugehen, kannst du deine Füße eincremen und dann vor dem Schlaf in Socken schlüpfen. Über Nacht kann die Creme dann gut in die Haut einziehen und am nächsten Tag sind die Füße schön zart.

Mit Socken schlafen – das sind die Nachteile

 

Höheres Fußpilzrisiko

 

Leute, die am Tag rund um die Uhr Socken tragen – und auch mit Socken schlafen – tun ihren Füßen keinen Gefallen. Besonders zwischen den Zehen kann sich unbemerkt Schweiß bilden, in dem sich Fußpilzbakterien ansiedeln können. Deshalb empfiehlt es sich, den Füßen in der Nacht frische Luft zu gönnen. Dadurch sinkt das Risiko, dass die Füße ins Schwitzen kommen und für Fußpilz anfällig werden.

 

Eingeschränkte Blutzirkulation

 

Dieser Nachteil tritt dann auf, wenn du zu enge Socken im Bett trägst. Denn enge Socken und ein enger Bund am Knöchel beeinträchtigen die Blutzirkulation. Wenn weniger Blut in die Füße gelangt, kühlen diese aus und der Körper muss sich anstrengen, um sich wieder aufzuwärmen. Dadurch kann sich der Körper im Schlaf nicht auf die Regeneration konzentrieren – dein erholsamer Schlaf wird gestört. Das Tragen von zu engen Socken im Bett kann sogar zu Schmerzen führen, wenn der Bund in die Haut einschneidet.

 

Käsefüße

 

Das ständige Tragen von Socken, egal ob tagsüber oder nachts im Bett, steigert nicht nur das Risiko für Fußpilz. Durch die Schweißbildung beim Tragen der Socken können die berüchtigten Käsefüße entstehen. Dagegen hilft es, ohne Socken ins Bett zu gehen, damit die Füße „auslüften“ können.

Mit Socken schlafen – hilfreiche Tipps

 

Ob du lieber ohne oder mit Socken schlafen gehst, kannst nur du entscheiden. Werden deine Füße schnell kalt und das Einschlafen fällt dir deshalb schwer? Dann brauchst du nicht auf Socken zu verzichten. Besonders im Winter helfen Socken dabei, es sich richtig schön gemütlich zu machen. Wenn du Socken trägst, solltest du aber darauf achten, dass die Socken nicht zu eng sind. Lass‘ deinen Zehen noch Platz, sich zu bewegen 😉. Auch am Knöchel sollten die Socken auf keinen Fall einschneiden. 

 

Wenn du nicht darauf verzichten kannst mit Socken zu schlafen, solltest du Socken aus atmungsaktiver Baumwolle wählen, damit du keine Schweißfüße bekommst. Am besten ist es, du verzichtest hin und wieder auf Socken und lässt deine Füße nachts im Bett ruhig auch mal „atmen“. So wird dir im Schlaf nicht zu warm und du kannst dich optimal ausruhen!

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