WAS HAT ES MIT LIEGEPOSITIONEN AUF SICH? - GLOSSAR

Wieso sind Liegepositionen wichtig?

Die Liegeposition bezeichnet die Körperhaltung, die man beim Liegen im Bett und beim Schlafen einnimmt. Da sich der Mensch auch nachts viel bewegt, ändert sich die Schlafposition pro Nacht zwischen 30 und 60 Mal. Man spricht daher meist eher von der bevorzugten Schlaf- oder Liegeposition. Gemeint ist damit die Haltung, die man zum Entspannen und Einschlafen am angenehmsten empfindet. Welche Schlafposition am bequemsten erscheint und häufig eingenommen wird, kann auch ein Kriterium bei der Wahl der Matratze sein.
 

Inhalt:

Rückenschläfer

Liegeposition Rückenschläfer

Als Rückenschläfer gelten Menschen, die am liebsten auf dem Rücken liegen bzw. schlafen. Bei der Rückenlage handelt es sich um eine stabile Liegeposition, die vor allem dem Rücken eine natürliche Haltung ermöglicht. In dieser Lage kann die Wirbelsäule ihre S-Form einnehmen, sodass sich die Bandscheiben problemlos regenerieren können. Über Nacht werden Schadstoffe abgegeben und die Bandscheiben zwischen den Wirbeln mit Flüssigkeit aufgefüllt. Das ist auch der Grund, weshalb man morgens ein wenig größer ist, als am Abend.

Wichtig für eine angenehme Liegeposition auf dem Rücken ist die Kissenhöhe. Durch ein zu hohes Kissen oder gar mehrere, gestapelte Kissen wird die Wirbelsäule im Nackenbereich abgeknickt. Dadurch können Verspannungen in Nacken und Schultern auftreten. Rückenschläfer neigen eher zum Schnarchen und auch nächtliche Atemaussetzer, die sogenannte Schlafapnoe, tritt in der Rückenlage häufiger auf.

Seitenschläfer

Liegeposition Seitenschläfer

Die seitliche Liegeposition tritt in verschiedensten Formen auf. Manche Seitenschläfer winkeln die Beine im Liegen an, sodass ihre Liegeposition ans Sitzen erinnert, andere krümmen sich ähnlich wie ein Baby im Mutterleib zusammen. Letztere bezeichnet man auch als „Embryonallage“.

Um beim Liegen auf der Seite dem Rücken und vor allem der Wirbelsäule eine angenehme Erholung zu ermöglichen, sind Matratze und Kissen entscheidend. In der Seitenlage üben Schulter und Hüfte stärkeren Druck auf die Matratze aus. Ist die Liegefläche zu hart und verhindert dadurch das Einsinken im Schulter- und Hüftbereich, kann die Wirbelsäule keine gerade Linie bilden. Dadurch wird die Regeneration erschwert und Rückenschmerzen können die Folge sein.

Auch die Embryonallage ist für die Wirbelsäule keine optimale Liegeposition, da diese stark überdehnt wird. Die Kissenhöhe trägt ähnlich wie in der Rückenlage dazu bei, ob auch der Halswirbel möglichst gut gelagert ist. Bei einem zu hohen Kissen oder einem zu flachen Kissen, knickt der Kopf ab.

 

Schlafen "auf links"

Als Seitenschläfer die linke Seite zu wählen, kann positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Zum einen befindet sich die Hauptschlagader des Herzens auf der linken Seite. Wer auf der linken Seite liegt, entlastet den Blutkreislauf. Darum ist diese Liegeposition auch für Schwangere, besonders im dritten Trimester der Schwangerschaft, empfehlenswert. Zum anderen liegt auch der Magen auf der linken Seite unter der Speiseröhre. Bei Seitenschläfern, die auf ihrer linken Seite liegen, wird daher der Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre verhindert. Seitenschläfer haben somit oft weniger Probleme mit Sodbrennen.

Bauchschläfer

Liegeposition Bauchschläfer

Die seltenste Schlafposition ist die Bauchlage – kaum verwunderlich, denn besonders die Haltung des Kopfes empfinden viele Menschen nach einiger Zeit als unangenehm. Damit das Gesicht in der Bauchlage nicht im Kissen liegt und die Atmung gut funktioniert, muss der Kopf zur Seite gedreht werden. Für den Halswirbel ist das auf Dauer keine entspannende Position, Schmerzen im Nacken können die Folge sein. Beim Liegen auf dem Bauch wird außerdem die natürliche S-Kurve der Wirbelsäule abgeflacht, sodass eine höhere Belastung für den Rücken entsteht. Arme und Beine schlafen durch den erhöhten Druck auf die Muskeln schneller ein als in anderen Schlafpositionen.

Bei der Wahl der Matratze sollten Bauchschläfer darauf achten, keinen zu weichen Matratzen-Härtegrad zu wählen. Wenn der Körper nicht ausreichend gestützt wird, sinkt er zu tief ein, sodass sich die Wirbelsäule stark krümmt. Zudem sollte das Kopfkissen besser möglichst flach sein, damit der Halswirbel nicht ebenfalls überdehnt wird. Ergonomisch geformte Nackenstützkissen für Bauchschläfer bieten sich besonders an.

Wie findet man die Liegeposition heraus?

Wie bereits erwähnt, drehen wir uns beim Schlafen häufig hin und her, sodass wir jede Nacht verschiedene Schlafpositionen einnehmen. Die eine Liegeposition gibt es daher nicht. Wer für den Matratzenkauf die eigenen Schlafgewohnheiten aber ganz genau kennen möchte, sollte auf das eigene Wohlbefinden beim Einschlafen achten. Welche Liegeposition nehmen Sie unwillkürlich ein, wenn Sie schlafen möchten? Liegen Sie lieber auf der linken oder auf der rechten Seite? Nach einigen Tagen können Sie sicher feststellen, dass Sie eine Schlafposition besonders häufig einnehmen oder eine Seite zum Liegen bevorzugen.

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Wie beeinflusst die Schlafposition die Wahl der Matratze?

Da sich die Liegeposition im Schlaf so häufig ändert, handelt es sich dabei nicht um das wichtigste Kriterium für den Matratzenkauf. Bei der Wahl der passenden Matratze spielen auch andere Faktoren eine Rolle, etwa das Körpergewicht oder das Temperaturempfinden.

Schlaraffia Matratzen verfügen über 7-Zonen-Komfort. Dadurch wird beispielsweise Seitenschläfern das angenehme Einsinken im Schulter- und Hüftbereich ermöglicht. Auch Rückenschläfer profitieren von dem auf die einzelnen Körperbereiche abgestimmten Komfort. Bauchschläfer sollten daran denken, eine Matratze mit ausreichend Stützkraft zu wählen. Am besten ist es, man testet beim Probeliegen verschiedene Modelle, um die richtige Matratze zu finden. Denn das Wohlbefinden ist der ausschlaggebende Punkt beim Matratzenkauf.

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