Meditation zum Einschlafen – Hilft es wirklich?

Meditation zum Einschlafen

Lesen, Sport treiben, meditieren – es gibt verschiedenste Rituale zum Entspannen und Einschlafen. Besonders hilfreich soll eine Meditation zum Einschlafen sein, die Körper und Geist gleichermaßen in einen Zustand der Tiefenentspannung versetzt. Doch stimmt das wirklich? Und worauf sollte man als Anfänger beim Meditieren achten? Wir verraten dir, warum Meditieren wirklich hilft und geben dir Tipps für deine erste eigene Meditation.

  1. Das spricht für eine Meditation zum Einschlafen
  2. Welche Meditation zum Einschlafen eignet sich für mich?
  3. Meditation zum Einschlafen – eine entspannende Atmosphäre schaffen
  4. Meditieren lernen – Aller Anfang ist schwer

Das spricht für eine Meditation zum Einschlafen

Meditation zum Einschlafen nutzenWissenschaftler haben sich bereits mit der Wirksamkeit von Meditation zum Einschlafen auseinandergesetzt und sind in mehreren Studien zu einem positiven Ergebnis gekommen: Die traditionelle Praktik hilft tatsächlich beim Einschlafen und verbessert sogar die Schlafqualität! Gute Nachrichten also für alle, die nur schwer einschlafen können oder oft schlecht schlafen.

Der Vorteil einer Meditation liegt in dem Zustand tiefster Entspannung, den du durch das Meditieren anstrebst. Eine der häufigsten Ursachen für Einschlafprobleme oder schlechten Schlaf ist nämlich Stress. Deadlines, die dir im Nacken sitzen, eine endlose ToDo-Liste… da ist an ruhigen Schlaf oft nicht zu denken. Durch Meditation kann es dir gelingen, all das abzustreifen und innere Ruhe zu finden. Wenn du Meditation zum Einschlafen nutzt, verlangsamt sich dein Herzschlag ganz natürlich, dein Blutdruck sinkt und du wirst merken, wie die sonst so hartnäckigen Gedanken sich nicht mehr im Kreis drehen, sondern weit entfernt an dir vorbeiziehen – die besten Voraussetzungen, um in einen entspannten und tiefen Schlaf zu gleiten.

Welche Meditation zum Einschlafen eignet sich für mich?

Meditations- und Entspannungstechniken gibt es viele – von Traumreisen, die im Sitzen oder Liegen durgeführt werden, bis hin zu aktivem Yoga, bei dem der ganze Körper mitarbeitet. Welche ist also die richtige Meditation zum Einschlafen für dich? Am besten findest du das heraus, indem du verschiedene Techniken ausprobierst.

Wenn du durch eine große innere Unruhe kaum stillsitzen kannst, ist Yoga einen Versuch wert. Anders als beim klassischen Meditieren musst du beim Yoga nicht ruhig sitzenbleiben, sondern bist in Bewegung. Durch bewusstes Atmen und bedachte Bewegungsabläufe sorgt auch Yoga für Entspannung. Gleichzeitig tust du etwas Gutes für deinen Körper. 😊

Wer lieber eine klassische Meditation im Sitzen probieren möchte, kann aus verschiedenen Techniken wählen. Bei der Stillemeditation zum Beispiel wird versucht, alle Gedanken auszublenden und einen Zustand der sogenannten Gedankenlosigkeit zu erreichen. Das soll helfen, Körper und Geist zur Ruhe zu bringen und Stress an sich abprallen zu lassen. Bei der Achtsamkeitsmeditation hingegen werden die Gedanken und Emotionen bewusst wahrgenommen. Diese Technik soll die Fähigkeit fördern, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren, und auf seinen eigenen Körper und Gemütszustand zu hören.

Für Anfänger eignet sich außerdem eine sogenannte geführte Meditation zum Einschlafen sehr gut. Hierbei leitet eine angenehm ruhige Stimme, die oft von leiser Musik begleitet wird, durch die Meditation und gibt dir Anweisungen, denen du nur zu folgen brauchst. So wird dir ein Rhythmus zum bewussten, ruhigen Atmen vorgegeben und durch das Zuhören werden deine Gedanken automatisch von Sorgen und Stress weggeleitet. Dadurch fällt es vielen leichter, in einen meditativen Zustand zu gleiten. Geführte Meditationen findest du zum Beispiel auf Video- und Audioplattformen wie YouTube und Spotify – suche dir einfach eine aus, die deinem Geschmack entspricht.

Meditation zum Einschlafen – eine entspannende Atmosphäre schaffen

Atmosphäre schaffenDu möchtest eine Meditation zum Einschlafen ausprobieren? Dann solltest du zunächst für eine entspannende Atmosphäre sorgen. Die hilft nämlich vor allem Anfängern dabei, sich nicht ablenken zu lassen, sondern sich ganz auf die Meditation einzulassen.

  • Einen geeigneten Ort finden: Wähle für deine Meditation einen Platz in deinem Zuhause, an dem du dich absolut wohlfühlst. Das Schlafzimmer eignet sich meist am besten, du kannst aber auch im Wohnzimmer oder draußen im Garten oder auf dem Balkon meditieren. Unser Tipp: Probiere einfach mal aus, wo dich am wenigsten äußere Sinneseindrücke ablenken. 😉
  • Gedämpftes Licht: Künstliches Licht sollte vor dem Schlafengehen tabu sein, denn es hemmt die Bildung des Schlafhormons Melatonin. Sanftes, warmes Licht hingegen hat eine beruhigende Wirkung. Nicht umsonst zünden viele zum Meditieren Kerzen an!
  • Chaos beseitigen: Im Schlafzimmer stapelt sich die Wäsche überall? Dann heißt es: Erst aufräumen, dann meditieren. Sorge an deinem Meditationsplatz für Ordnung, damit das Chaos im Raum nicht deine Meditation beeinträchtigt.
  • Leise Musik: Wenn es dir einmal besonders schwerfällt, Geräusche um dich herum oder Gedanken auszublenden, kann leise Musik helfen. Wähle am besten langsame, akustische Stücke aus. Dann kannst du deine Atmung an den Rhythmus anpassen und dich nur auf die Musik konzentrieren.

Meditieren lernen – Aller Anfang ist schwer

Meditieren will gelernt sein! Anfänger sollten daher klein anfangen und sich nicht gleich entmutigen lassen, wenn sie nach der ersten Meditation noch nicht tiefenentspannt sind. Mache dir also nicht zu viel Druck, denn alles braucht seine Zeit. Setze dir lieber kleinschrittige Ziele und freue dich über jeden Erfolg. Für den Anfang solltest du mit einer kurzen Meditation vor dem Einschlafen starten. Probiere einfach mal aus, ein paar Minuten am Stück ganz bewusst zu atmen und zur Ruhe zu kommen. Eine ruhige Atmosphäre und entspannende Musik können dir helfen. Dieses Ritual wiederholst du jeden Abend und versuchst nach und nach länger zu meditieren. 20 Minuten ist eine ideale Dauer, denn so lange braucht unser Körper ungefähr, um sich vollständig entspannen zu können.

Wenn es mal nicht klappt mit der Entspannung, solltest du das Meditieren aber nicht gleich an den Nagel hängen. Denn an manchen Tagen fällt das Abschalten eben schwerer als an anderen. Versuche deshalb nicht krampfhaft, einen leeren Kopf zu kriegen und dich zu entspannen – der Schuss geht meist nach hinten los. Starte einfach am nächsten Abend einen neuen Versuch. Du wirst merken, die Achtsamkeit, die du durch die Meditation vorm Einschlafen trainierst, wirkt sich nicht nur positiv auf deinen Schlaf aus, sondern kann dir auch tagsüber dabei helfen, Stress weniger an dich heranzulassen und besser auf deine innere Stimme zu hören. 😊

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