Einschlafen mit Kuscheltier: Deshalb sind Teddy und Co. so wichtig

Kuscheltiere im Schlafzimmer

Kuscheltiere gehören zur Ausstattung eines Kinderbettes einfach dazu. Bestimmt hattest du früher auch ein Lieblingskuscheltier, ohne das dir das Einschlafen beinahe unmöglich erschien, oder? Kein Wunder, schließlich ist es beim Kuscheln gleich viel gemütlicher im Bett und man fühlt sich nicht so allein. Wie sich die Gesellschaft der plüschigen Begleiter auf das Einschlafen und den Schlaf auswirkt, erklären wir dir in diesem Beitrag.

1. Kuscheltiere im Schlafzimmer – nur für Kinder?
2. Kuscheltiere als Einschlafhilfe
3. So sorgen Teddy und Co. für entspannten Schlaf

Kuscheltiere im Schlafzimmer nur für Kinder?

Kuscheltiere sind fester Bestandteil eines jeden Kinderzimmers – bis sie in der Pubertät zu „uncool“ werden und schnell mal von ihrem Stammplatz auf dem Kopfkissen unters Bett wandern. Dabei führen wir unsere ersten innigen Beziehungen mit Kuscheltieren und diese Liebe hält oft ein Leben lang. Nüchtern betrachtet zählen unsere kuscheligen Begleiter im Bett nämlich zu dem, was man in der Psychologie als „Übergangsobjekte“ bezeichnet: Sie helfen uns beim Verarbeiten von Emotionen wie Trauer und Wut, beim Vermissen, bei Trennungsängsten – und selbstverständlich auch beim Einschlafen. Kuscheltiere unterstützen Kinder dabei, ohne Mama und Papa zurecht zu kommen. Doch spätestens mit der Pubertät werden unsere Kuscheltiere an jüngere Geschwister weitervererbt oder landen in einer Kiste auf dem Dachboden. Einfach, weil man sie nicht mehr als Tröster und Einschlafhilfe braucht.

Es kommt aber vor, dass nach ein paar Jahren Schmusekatze und Plüschhund wieder hervorgeholt werden und im Schlafzimmer der Erwachsenen einziehen. Sobald sich Besuch ankündigt, lassen die meisten von uns den treuen Weggefährten aus Kindheitstagen allerdings verschämt hinter einer Schranktür oder im Bettkasten verschwinden. Im Erwachsenenalter noch Kuscheltiere wie beispielsweise einen Teddybären zu besitzen, ist einem Großteil der Bärenmamas und -papas nämlich ganz schön peinlich! Das muss aber nicht sein, denn wer einen schlechten Tag hat, darf ruhig auf seinen alten Teddy zurückgreifen und sich wieder so geborgen fühlen, wie in Kindertagen.

Kuscheltiere als Einschlafhilfe

Kuscheltiere helfen beim Einschlafen

 

Kinder haben im Gegensatz zu Erwachsenen noch ein viel unbeschwerteres Verhältnis zu ihren Kuscheltieren. In den Augen eines Kindes sind Teddy, Hase, Hund und Co. Spielgefährten und beste Freunde, die am liebsten überall mit hingenommen werden – natürlich auch ins Bett! Kuscheltiere sind Helden, die Kinder zuverlässig vor der Dunkelheit oder dem Monster unterm Bett beschützen können! Dadurch fühlen sich Kinder sicher und haben weniger Probleme mit dem Einschlafen.

Auch eine Klassenfahrt oder das Übernachten bei einem Freund oder einer Freundin verlangt geradezu nach der Begleitung eines Kuscheltiers. Denn dort sind Mama und Papa nicht in der Nähe und die Umgebung ungewohnt. Umrisse von Möbeln im Halbdunkel und Geräusche im Haus wirken dann schnell besorgniserregend – und hindern die Kleinen am Einschlafen. Auch beim Urlaub in einer ungewohnten Umgebung dürfen Plüschkatze und Schmusetiger nicht fehlen. Denn sie geben Kindern im wahrsten Sinne des Wortes Halt und dienen als seelische Unterstützung.

So sorgen Teddy und Co. für entspannten Schlaf

So beliebt die Methode des Einschlafens mit Kuscheltieren auch ist, ihre Wirksamkeit ist von der Schlafforschung bisher noch nicht gründlich erforscht worden. Warum sie trotzdem für guten Schlaf sorgen kann, lässt sich mit der Macht der Berührung begründen. Wohltuende Berührungen setzen sogenannte „Glückshormone“ im Körper frei. Kuscheln macht glücklich, könnte man sagen! 😊 Darum brauchen sich auch Erwachsene nicht zu schämen, wenn sie mal zum Kuscheltier greifen. Wenn Partner oder Partnerin weit weg sind, zum Reden gerade niemand da ist und eine Schulter zum Anlehnen fehlt, leistet der alte Teddy gerne noch einmal seinen Dienst. Bei Liebeskummer, Heimweh und anderen Sorgen spenden Kuscheltiere Trost und helfen dabei, trotz allem einschlafen können.

Kuscheltiere für Erwachsene

 

Noch dazu finden es viele Menschen einfach bequem, mit einem Kuscheltier im Arm zu schlafen. Der weiche Stoff erzeugt Wärme und ein behagliches Gefühl, wenn die Wange das kuschelige Plüschfell von Hund, Bär oder Löwe berührt. Also holt euer Lieblingskuscheltier von damals ruhig mal wieder hervor – der Herbst ist doch die beste Kuschelzeit!

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