Aufstehen im Winter – Wie du schneller wach werden kannst

10. Dezember 2021

Du kennst das Gefühl, wenn dein Wecker morgens klingelt, aber es draußen noch dunkel ist und du daher einfach nicht aus den Federn kommst? Wach werden und vor allem aus dem warmen Bett aufstehen, fällt vielen besonders im Winter schwer. Du bist also nicht alleine mit dem Wunsch, dich morgens einfach umzudrehen und weiterzuschlafen. Doch Rettung naht! Wir geben dir sechs Tipps mit auf den Weg, damit du im Winter morgens schneller wach werden und aufstehen kannst. Damit wirst du bestimmt noch zum richtigen Frühaufsteher. ?

Tipp 1: Sorge für ausreichend Licht

Der Winter wird nicht umsonst auch „die dunkle Jahreszeit“ genannt, denn in diesen Monaten lässt sich die Sonne viel seltener blicken. Dadurch fällt es uns sehr viel schwerer aufzustehen als im Sommer. Licht ist für uns ein wichtiger Faktor, der dafür sorgt, dass wir wach werden. Es sorgt dafür, dass unser Körper gewisse Hormone, wie z.B. Coritisol, ausschüttet, die uns direkt Energie geben. Auch die Produktion des Schlafhormons Melatonin wird durch Licht gestoppt, sodass unser Körper in den Aufwach-Modus wechseln kann.

 

Schalte deswegen am besten sofort nach dem wach werden das Licht in deinem Schlafzimmer an – auch, wenn du dich innerlich erstmal gegen den Schock der Helligkeit sträubst.

 

Die etwas sanftere Alternative? Lichtwecker, die im Laufe der Zeit immer heller werden und uns statt mit einem nervigen Weckton mit Licht wecken, sind mittlerweile weit verbreitet. Das ist besonders für die dunklen Jahreszeiten eine tolle Möglichkeit, um langsam wach zu werden.

Tipp 2: Jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehen

 

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Um besser wach zu werden, solltest du daher immer zur gleichen Zeit aufstehen. Auch am Wochenende! Das fällt zunächst einmal schwer, aber sobald du eine Routine und einen festen Schlafrhythmus etabliert hast, wird dir das Aufstehen im Winter leichter fallen.

 

Nach einiger Zeit wirst du merken, dass du dich nicht mehr so quälen musst, um dein gemütliches Bett zu verlassen. Dein Körper gewöhnt sich an den Rhythmus und wird (fast) von alleine morgens fit. Vielleicht entwickelst du dich damit sogar noch vom Morgenmuffel zum richtigen Frühaufsteher. ?

Tipp 3: Musik am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen

 

Musik bzw. Geräusche sind ein super Weg, um ganz entspannt in den kalten Tag zu starten. Stelle dein Lieblingslied oder ein anderes Gute-Laune-Lied als Weckton ein.

 

Schöne und entspannte Musik sorgt für gute Laune, die dich gleich viel aktiver werden lässt. Vielleicht möchtest du dabei sogar durch deine Wohnung tanzen – und bist im Nu aus den Federn gesprungen.

Tipp 4: Planung am Vorabend

 

Ein gut vorausgeplanter Morgen ist schon sehr viel wert. Am Vorabend kannst du dich bereits um deine Kleidung, das Frühstück, die Tasche und alles, was sonst schon vorbereitet werden kann, kümmern. Das ermöglicht einen stressfreien Start in den Tag und du kannst entweder später aufstehen oder zum Beispiel dein Frühstück in Ruhe genießen. Die Aussicht, nicht direkt nach dem Aufstehen tausend Dinge erledigen zu müssen, macht das Wachwerden gleich viel angenehmer.

Tipp 5: Vergiss das Snoozen

 

Dein Wecker klingelt und du drückst als erstes auf den Snooze-Button? Damit bist du sicher nicht allein. Besonders wenn es im Winter draußen noch dunkel ist, ist die Verlockung einfach viel zu groß. Aber wach werden und aufstehen werden dadurch leider nicht einfacher.

 

Wir wissen alle, dass das Snoozen nicht gut für uns ist und wir uns dadurch sogar noch mehr Stress machen. Besser ist es, wenn du direkt bei dem ersten Weckton aufstehst und überhaupt nicht darüber nachdenkst, dich nochmal umzudrehen. Je länger wir in unserem warmen Bett liegen bleiben, desto schwieriger wird es, sich aufzurappeln. Es kann einige Wochen dauern, bis sich die neue Angewohnheit etabliert hat, aber es lohnt sich, dranzubleiben!

Tipp 6: Vorfreude auf den anstehenden Tag

 

Motivation ist das A und O. Mache dir also bewusst, was heute ansteht und worauf du dich freuen kannst. Finde eigene Gründe, um aus dem Bett zu kommen. Das müssen nicht immer große Dinge wie ein Urlaub oder eine besondere Unternehmung sein. Manchmal reicht es schon aus, wenn du dich auf deinen Kaffee freust oder auf ein anstehendes Telefonat mit deiner besten Freundin oder deinem besten Freund. Auch die kleinen Dinge sind ausreichend Motivation, um wach zu werden und in den Tag zu starten. Morgenmuffel können sich als Erinnerung einen Zettel an die Nachttischlampe kleben, auf dem das Ereignis des Tages vermerkt ist. Dann wird die Vorfreude gleich beim ersten Augenaufschlag ausgelöst. ?

 

wach werden

 

Wenn du diese Tipps für dich regelmäßig umsetzt, kannst du bald auch an den kalten Wintertagen zum Frühaufsteher werden. Du musst nicht alles sofort schaffen, auch kleine Schritte bringen dich früher oder später zu deinem Ziel. Denke daran: Routinen brauchen etwas Zeit, um sich zu festigen!

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